Wer die Autorin Ingrid Lausund nicht kennt, der kennt vielleicht die ARD-Kultserie »Der Tatortreiniger«, die von ihr unter dem Pseudonym Mizzi Meyer geschrieben wurde. In »Konfetti« klingt sie so:
Fünf Dienstmädchen erzählen in Isobel McArthurs Theateradaption die Geschichte um Lizzy, Darcy, Jane & Co. Liebe, Geld, Selbstbestimmung: Jane Austens Kultroman mag 200 Jahre alt sein, seine Themen sind es nicht. Mrs. Bennet hat fünf Töchter. Das Problem: Sie sind unverheiratet.
In dem hochmodernen, klinisch reinen Wohnkomplex »Wonderland Ave.« verbringen die letzten aus dem Arbeitsprozess aussortierten Menschen ihre Tage damit, unter der Aufsicht Künstlicher Intelligenzen über ihre vergangenen Leben, Lieben, Träume und Wünsche zu sinnieren…
Seien Sie gespannt auf ein literarisches, erst vor ein paar Jahren hierzulande entdecktes Kleinod, in seiner nun im Theater tri-bühne dramatisierten Fassung. Ulrich A. Boschwitz hatte angesichts der Reichspogromnacht mit gerade einmal 23 Jahren ein erstaunliches Buch geschrieben.
»Sie hält es fest in der Hand, ihr kleines Leben, das Mädchen Gilgi. Gilgi nennt sie sich, Gisela heißt sie. Zu schlanken Beinen und kinderschmalen Hüften, zu winzigen Modekäppchen, die auf dem äußersten Ende des Kopfes geheimnisvollen Halt finden, passt ein Name mit zwei i.« So beginnt der Roman, mit dem Irmgard Keun 1931 berühmt wurde.